Tag der offenen Tür des BRH - Anita
Thyssen Heim Hünxe
Ein voller Erfolg war der Tag der
offenen Tür des Bundesverbandes Rettungshunde. Auf dem ehemaligen
Gelände des Anita-Thyssen-Heims in Hünxe gab es viel zu
sehen. Neben Speis’ und Trank hatten die BRH-Staffeln, unter
anderem auch die RHS Wesel, die Chance ihre Leistungsfähigkeit
unter Beweis zu stellen. Trotz der kleinen Regenschauer die über
den Tag auftraten, ließen sich weder die zahlreich erschienenen
Besucher noch die Hundeführer und Helfer unterkriegen. Besonders
freuen konnten wir uns über den Besuch des Bürgermeisters der
Gemeinde Hünxe Hermann Hansen.
Eröffnet wurde der Tag der offenen Tür zu den Klängen
der Jagdhornbläser aus Dinslaken. Im Anschluss begann auch schon
die erste Vorführung. Unterordnung und Gerätearbeit. Begriffe
die mit Leben gefüllt werden mussten! Ob „Sitz“,
„Platz“ oder „Fuß“, jede Aufgabe wurde
gemeistert. Steile Bretter, wackelige Hängematten, sogar Leitern
wurden von den Hunden überwunden und sollen auf den Ernstfall
vorbereiten.
Was Rettungshunde bei der Suche von vermissten Personen wirklich
leisten müssen, zeigte die Vorführung
„Flächensuche“. Die Besucher waren beeindruckt, in
welch kurzer Zeit Rettungshunde eine Person aufspüren können,
die sich im Wald „verlaufen“ hatte. Ebenso deutlich wurde,
wie umfangreich und detailliert sich die Ausbildung gestaltet.
„Eine Person wird noch unter den Trümmern vermisst!“,
einleitender Satz bei der „Trümmersuche“. Es wurde
eine Gasexplosion in einem Wohnhaus simuliert. Rettungshund
„Anton“ lies sich auch vom dichten Rauch nicht beeindrucken
und zeigte nach wenigen Sekunden durch lautes Bellen den Fund des
Vermissten an. Um den Fund zu bestätigen musste Paul auch noch mal
an die Arbeit, mit Erfolg. Wie wichtig es ist, im ganzen Trubel den
Überblick zu behalten und auf die eigene Sicherheit zu achten
erklärte Friederike Rubart, die die Vorführung dokumentierte.
Ein weiteres Highlight des Tages war die Darstellung
„Abseilen“. In atemberaubender Höhe konnte man
bestaunen wie sich Hundeführer, natürlich inklusive ihrer
Hunde, sicher von einem Kran aus abseilten. Auch dieses meisterten die
Vierbeiner ruhig und sicher.
Zuletzt noch einen Dank an die Jugendfeuerwehr für die
Parkplatzregelung, an die Johanniter für den Sanitätsdienst,
an das Organisationsteam, aber vor allem an alle beteiligten
Staffeln.
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