Flächensuche
Die Flächensuche bildet
den Hauptbestandteil der RH-Arbeit in Deutschland. Es ist die Suche
nach vermissten Personen in unwegsamen Gelände. Die Hunde suchen
nicht nach einer bestimmten Person, sondern nach allen Personen die sich im
abzusuchenden Geländeabschnitt befinden, z.B. auch Pilzesammler
und Spaziergänger. Die Hunde suchen ohne Halsband. Sie haben
meistens eine Kenndecke mit Glöckchen um, damit jeder sie als
Rettungshund erkennt und sie im Dunkeln auch zu hören sind.
Sobald der Hund eine vermisste Person gefunden hat, muss er ohne sie zu
bedrängen lang anhaltend bellen, bis der Hundeführer beide
erreicht hat. Während der Ausbildung wird der Hund dann entweder
durch Leckerchen oder durch ein Spielzeug bestätigt. Im Ernstfall
und auch bei einer Prüfung ist das nicht der Fall. 
Es gibt die Quersuche (quer zum Wind). Der Hund arbeitet in kurzer
Entfernung vom Hundeführer, der Hund entfernt sich aber
selbstständig sobald er eine menschliche Witterung bekommt. Es
ist eine kraftsparende Suchtechnik.
Daneben gibt es die Wegsuche. Dabei schickt der Hundeführer
den Hund in Zick Zack nach rechts und links ca. 30m in das
Gelände. Dort sucht der Hund die
Gebietsränder nach den vermissten Personen ab. In der Ausbildung
werden die Hundeführer in allen Suchtechniken unterrichtet. Welche
Methode im Einsatzfall zum Ansatz kommt, hängt immer von den
Geländeeigenschaften, den Witterungsverhältnissen und nicht
zuletzt vom Verhalten der vermissten Person ab.
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